Ute

DARMsanierung

In unserem Körper arbeitet ein hochorganisiertes Netzwerk an clever ausgebildeten Abwehrkräften für unsere Gesundheit. Unser Immun-Team verzeiht vieles, aber manchmal wird es eben doch sauer. Das kann „Streik“ bedeuten und für uns möglicherweise Müdigkeit, Unwohlsein und Dauerschnupfen. Oder unsere Immunabwehr reagiert völlig über und geht sogar auf harmlose Blütenpollen oder Hundehaare los!
Zum Glück wirken in unserem Körper viele Abwehrmechanismen: Im Darm zum Beispiel werden Schadstoffe ausgefiltert, die Darmflora schützt uns vor Infektionen und hält schädliche Keime davon ab, sich zu vermehren. Antibiotika, Stress und ungesunde Ernährung schädigen auf Dauer diese Darmflora. Einige Bakterienstämme werden übermächtig, Pilze breiten sich aus – unser Immunsystem gerät ins Wanken.
Neben Blähungen und Völlegefühl tritt nicht selten ein sogenanntes RDS auf: das Reizdarm-Syndrom. Der Name spricht Bände! Ein gereizter Darm macht nichts anderes als wir, wenn uns der Kragen platzt: er explodiert (heftiger Durchfall) oder schmollt (Verstopfung), schreit (Kopf- und Rückenschmerzen), weint (häufiges Wasserlassen), schimpft (Sodbrennen). Kurzum: er sorgt für richtig schlechte Stimmung (Müdigkeit, Depressionen, Libido-Verlust usw.).
Eine Darmsanierung stellt das natürliche Gleichgewicht der Bakterienstämme wieder her. Dafür wird im Labor die bakterielle Besiedlung der Darmflora ermittelt. Anschließend wird ein Behandlungsplan erstellt, der Ihnen hilft vermehrt „gute Keime“ anzusiedeln und die „schlechten“ zu verdrängen. Begleitend sollte man in dieser Zeit auf eine ausgewogene Ernährung achten. Unter Umständen (bei Pilzbefall) kann auch ein rigoroser Verzicht auf Zucker nötig werden.