Ute

Urtinkturen

Urtinkturen sind der Ausgangsstoff zahlreicher homöopathischer Arzneien: In ihr vereinen sich alle Wirkstoffe, die eine Pflanze aufzubieten hat – im Idealfall ohne Verluste, wie sie sich zum Beispiel beim Trocknen für Teemischungen einstellen. Urtinkturen können „pur“ auf die Zunge getropft oder in Wasser gelöst getrunken werden. Sie entfalten ihre Wirkung schneller und sind problemlos mit anderen naturheilkundlichen Arzneien oder chemischen Medikamenten kombinierbar.
In der Volksmedizin, in der arabischen und der Klostermedizin (z.B. Hildegard von Bingen) war die Therapie mit Heilpflanzen von zentraler Bedeutung. In der ganzheitlichen Naturheilkunde ist sie es noch immer.
Ihre Wirksamkeit ist teils jahrhundertelang erprobt und bewährt: Bei trockenem Husten greifen wir gerne zu Eukalyptus-Drops; wer schnell ein paar Pfunde verlieren will, entwässert – mit Spargel oder Sellerie. Und dass nach einem guten Essen gerne mal ein Kümmelschnaps serviert wird, ist ebenfalls kein Zufall.
Auch die Schulmedizin greift auf dieses uralte Wissen gern zurück - nutzt in der Regel aber nicht die komplette Pflanze, sondern isoliert bestimmte chemische Verbindungen, die dann reproduziert und „in Pillenform“ gebracht werden.
Die naturheilkundliche Behandlung in meiner Praxis erfolgt ausschließlich mit Urtinkturen, die zwar apotheken- aber nicht verschreibungspflichtig sind.
Sie sind – bis auf wenige Ausnahmen - bei angemessener Dosierung frei von Nebenwirkungen; vor Beginn einer Behandlungen mit Urtinkturen sollten bestimmte Vorerkrankungen – wie zum Beispiel Allergien, Herzrhytmusstörungen oder Schilddrüsen-Überfunktion - deshalb ausgeschlossen werden.

Anwendungsgebiete sind unter anderem:
Ausleitung und Entgiftung über Leber und Niere, Nervosität, Durchblutungsstörungen, Menstruationsbeschwerden, Herzschwäche, Unruhe, Schlafstörungen, Kreislaufbeschwerden, Gicht, Hitzewallungen, Krämpfe, Ödeme, Raucherhusten, Reizblase…..